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Der Schatz am Wrack


Nachdem Thomas in den letzten beiden Jahren auf Norderney Ferien gemacht hat, ist Norderney zum Standardferienziel der Familie Gödicken geworden, vor allem, weil Thomas durch die Luft auf Norderney seinen Krupphusten losgeworden ist.
Die beiden Abenteuer die Thomas und seine Eltern in den letzten beiden Jahren erlebt haben sind nicht vergessen, deshalb ist die Familie Gödicken jetzt auch viel vorsichtiger und fragt immer die Einheimischen, ob ein Ausflug gefährlich sein kann.
So auch diesmal, Thomas und seine Eltern wollen zum Wrack am Ende der Insel laufen.
Es soll vom Golfhotel aus gestartet werden: Nachdem sie den letzten Parkplatz hinter sich gelassen haben kommen sie an der Möwendüne vorbei, da gerade Brutzeit der Möwen ist, werden sie von den verängstigten Möwen angegriffen, aber Siegfried, der alte Fischer hatte sie schon vorgewarnt, so daß die mitgebrachten Regenschirme aufgespannt wurden, die Möwen abschreckten und nichts passierte.
Weiter ging es, das Wrack kam in Sicht! Nachdem Sie das Wrack sehen konnten waren Thomas und seine Eltern der Meinung, daß es nur noch Minuten dauern konnte, bis sie das Wrack erreichten. Es dauerte aber noch eine gute Stunde, ein Großstädter hat Schwierigkeiten bei solch flachem Gelände, Entfernungen zu schätzen.
Am Wrack angekommen fing auf einmal Thomas´ Vater an, bei dem Wrack ein Loch zu graben. Es sah lustig aus, wie er da hockte und wie ein Hund den Sand zwischen den Beinen hindurchwarf. Nach zwei Minuten hatte er gefunden was er suchte: Eine kleine Holzkiste!
Als er diese Kiste unter neugierigen Blicken seines Sohnes und seiner Frau, mit verschwörerischen Gesichtsausdruck öffnete, kam ein kleiner Schatz zum Vorschein: Ein halber Liter Kakao, eine Flasche Orangensaft, eine Flasche Bier und einige Wurstbrote in einer Plastiktüte! Thomas´ Mutter rief aus: "Eberhard, jetzt weiß ich auch wo Du gestern nachmittag mit dem Fahrrad warst!"
Vater hatte am Vortag heimlich ein Proviantdepot angelegt um Thomas und seine Mutter zu überraschen! Nachdem der Proviant aufgegessen und getrunken war trat die Familie Gödicken ihren Heimweg an, damit man noch zum Abendessen pünktlich im Hotel sein würde! Auch dieser Tag war für Thomas unvergesslich!

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