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Woher bekommen die Inseln das Trinkwasser?

Das gesamte küstennahe Land ist arm an Süßwasser.
Noch heute wird in manchen Orten in Regenbacken (Zisternen) das kostbare Naß gesammelt und gespeichert. Ganz anders auf den Inseln. Obwohl von Seewasser umgeben, gibt es hier noch reichlich Trinkwasser und zwar sogar von einer hervorragenden Qualität, denn es ist nur wenig kalkhaltig.
Man sagt, daß in einem sehr heißen Sommer vor einigen hundert Jahren ein Insulaner, der dem Verdursten nahe war hinter seine Kate wankte und sich sein Grab schaufelte. Er legte sich hinein und erwartete den Tod. Plötzlich merkte er, wie seine Kleider naß wurden. Er drehte sich um und siehe da, es war Süßwasser.
Seitdem haben die Insulaner auf der Insel keine Probleme mehr mit dem Trinkwasser.
Süßwasser hat ein leichteres spezifisches Gewicht als das salzhaltige Seewasser. Es vermischt sich deshalb mit diesem kaum, so wie sich Öl nicht mit Wasser vermischt. Auf dem Grundwasser der Insel, das natürlich aus Seewasser besteht schwimmt in Form einer Linse, einer Blase, Süßwasser. Dieses Trinkwasser braucht lediglich abgepumpt zu werden. Der Vorrat ist so groß, daß auch in heißen Sommern kein Mangel an Trinkwasser herrscht. Trotzdem sollte man mit dem Wasser nicht verschwenderisch umgehen.

 

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